In den letzten Wochen bin ich mit einigen Freunden jeden Sonntag zu einem Heurigen gefahren. Das gemütliche Zusammensitzen, das wunderbare Essen und die Gaudi, genau das macht einen richtigen Heurigen aus. Und wenn die Stimmung wiedermal richtig gepasst hat, geht man mit einem friedlich Lächeln nach Hause.
Ich lebe im Schneebergland und es sprießt hier nur so von Wein- und Obstgärten. Wir haben hier viele Heurigen in unserer Umgebung und jede Familie bemüht sich mit viel Liebe und Aufwand den Gästen eine gemütlich Atmosphäre zu bereiten. Aus diesem Grund findet man oft Köstlichkeiten, die es nicht bei jeder Familie gibt. Wie das Schnitt-Stamperl der Familie Kastner in Netting, der Saumaise von der Familie Flechl in Bad Fischau – Brunn, dem selbst hergestellten Kräuterfrischkäse der Familie Philipp in Weikersdorf, die selbstproduzierten Säfte wie dem Alpenkracher der Familie Mohr-Sederl oder auch die Wildspezialitäten der Familie Haselbacher in Willendorf.
Der “Ausgsteckt is” Buschen ist ein Markenzeichen für einen geöffneten Heurigen, da diese nur 2-3 Wochen “ausgsteckt” haben. Ganz egal ob Buschenschank, Mostheuriger, Stelzenheuriger oder Weinheuriger, sie sind alle sehr beliebt und der Buschen ist bei jedem zu sehen.
Wer keine Heurigenkalender besitzt, hat hier die Möglichkeit, die Kalender online aufzurufen:


